Hamburg (ots) –
Copilot im Newsroom: Eigene Microsoft-365-Daten gezielt auswerten und nutzen
Wie Journalistinnen und Journalisten die zentrale KI-Assistenz Copilot nutzen können, um Mails, Termine, Dokumente, Teams-Inhalte und Recherchematerial im Microsoft-Ökosystem effizienter auszuwerten und redaktionelle Abläufe zu vereinfachen.
In vielen Medienhäusern spielt Microsoft eine zentrale Rolle für Kommunikation, Organisation und redaktionelle Zusammenarbeit. Viele Nutzerinnen und Nutzer haben Copilot früher getestet und waren enttäuscht. Doch technische Umstellungen, mehr Daten in der Cloud und deutlich bessere KI-Funktionen machen Copilot im Microsoft-365-Ökosystem inzwischen zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Redaktionen. Stefan Voß, Verification Officer der dpa, zeigt in diesem Webinar, wie man Copilot nutzen kann, um eigene Arbeitsdaten auszuwerten, Recherchen vorzubereiten und redaktionelle Abläufe effizienter zu organisieren.
Copilot im Journalismus: Möglichkeiten und Grenzen
Für Journalistinnen und Journalisten wird Copilot besonders dort relevant, wo täglich eigene Arbeitsdaten entstehen: in Mails, Kalendern, Teams, OneDrive, SharePoint, OneNote und Office-Dokumenten. Das Webinar zeigt anhand konkreter Newsroom-Beispiele, wie Copilot bei Mail-Postfach-Kontrolle, Themenrecherche, Terminvorbereitung, Dokumentenauswertung und Projektorganisation unterstützt. Zugleich geht es um typische Grenzen, Datenschutzfragen und die wichtige Einordnung: In der Basisversion erledigt Copilot Grundaufgaben; für tieferes professionelles Arbeiten mit Microsoft-365-Daten ist meist Microsoft 365 Copilot nötig – verbunden mit zusätzlichen Lizenzkosten.
KI-Profi Stefan Voß von dpa erläutert…
… welche konkreten Newsroom-Aufgaben Copilot heute realistisch erleichtert.
… wie Copilot bei aktueller Themenrecherche im eigenen Microsoft-365-Datenbestand unterstützt: in Mails, Dokumenten, Kalendern, Teams-Inhalten, OneNote, OneDrive und SharePoint.
… wo die wichtigsten Unterschiede zwischen Basisversion und Microsoft 365 Copilot liegen – und wann sich die kostenpflichtige Variante für professionelles Arbeiten mit eigenen Daten lohnt.
… welche User-Befehle zu deutlich zuverlässigeren und damit effizienteren Copilot-Antworten führen – von klaren Datenvorgaben bis zu Meta-Prompting bei komplexeren Recherchen.
Programm
– Mail-Postfächer als Recherchequelle
– Themenrecherche im eigenen Datenbestand
– Meetings und Termine mit Copilot
– Fehlerquellen, Prompts und Grenzen
– Praxisbeispiele und Fragen der Teilnehmenden
Alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit, individuelle Fragen an den Referenten zu stellen und erhalten nach Abschluss des Webinars die Präsentationsfolien oder ein vergleichbares Dokument mit den wichtigsten Inhalten dieser Session.
Dieser Workshop richtet sich an Redakteurinnen für Online, TV, Print und Audio und an Investigativ-Journalisten, FaktencheckerInnen und Newsdesk-Teams. Auch Projektverantwortliche für Digital- und Innovationsprojekte, Research-Teams und Analysten sowie Verantwortliche für Prozessoptimierung profitieren von diesem Webinar.
Erste Vorkenntnisse und Praxiserfahrungen mit KI-Tools für die journalistische Arbeit oder redaktionelle Prozesse sind für eine gewinnbringende Teilnahme empfohlen.
Unser Experte:
Stefan Voß (57) (https://innovation.dpa.com/author/stefan-voss/) ist Verification Officer der Deutschen Presse-Agentur (dpa) und Experte für die verantwortungsvolle Integration von KI in den Redaktionsalltag. Er hat Tausende Journalistinnen und Journalisten zu KI, digitaler Recherche, Verifikation und Faktencheck geschult. Voß war mehr als zehn Jahre dpa-Auslandskorrespondent in der Ukraine und in Russland und hat das Faktencheck-Team der Agentur aufgebaut.
Key Facts
– Termin: Mittwoch, 9. Dezember 2026, 10:30 – 12:30 Uhr
– Teilnahmegebühr: Standardticket 135 Euro zzgl. MwSt. / 160,65 Euro inkl. MwSt.
– Mindestgruppengröße: 10 Teilnehmende
– Stornierung: Kostenfrei möglich bis 7 Tage vor Durchführung
Pressekontakt:
Marcus Heumann
Leiter dpa-Akademie
Tel.: +49 40 4113 32845
E-Mail: [email protected]
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Quelle: ots
